Natural Rohstoffkunde
Das Geheimnis unserer Farben: Eine kleine Rohstoff-Kunde
- Erhalt der Wälder: Nachhaltige Ernte schützt wertvolle Bäume vor der Rodung.
- Faire Arbeitsplätze: Wir sichern den Lebensunterhalt der Menschen vor Ort.
Wird durch Gärung von pflanzlicher Stärke und anschließender Destillation gewonnen.
Wacholder, Johanniskraut, Rosmarin, Bergamottöl, Melisse werden extrahiert, gefiltert und in NATURAL NATURFARBEN als pilz- und insektenhemmende Stoffe eingesetzt.
Destillierung und mehrfache Filterung des portugiesischen Kiefernharzbalsams. Dieser wird durch Anritzen der Rinde gewonnen. Kiefernharzbalsam aus südlichen Ländern ist praktisch frei von Delta 3 Caren.
Fossiles, gelbbraunes Naturharz. Beinhaltet oft Einschlüsse von prähistorischen Insekten und wird daher meistens zu Schmuck verarbeitet. In Verbindung mit anderen Naturharzen werden die Lackeigenschaften stark verbessert.
Reines, gelbes, ungebleichtes und unverschnittenes Bienenwachs. Da gerade Bienenwachs ein sehr heikler Rohstoff ist, kaufen wir nur mehrfach kontrollierte Qualität mit Reinheitszertifikat.
Natürliches, mineralisches Salz aus Nordamerika. Altbekanntes, mildes Alkali.
Schwache mineralische Säure. Heute erfolgt die Herstellung aus Borax und Schwefelsäure. Früher gab es natürliche Vorkommen in der Toskana/Italien.
Hervorragend wirksames Mittel zum vorbeugenden, biologischen Holzschutz. Da es ein Mineralsalz ist, bleibt es im Holz verankert und ist nicht flüchtig. Wird gewonnen aus den Salzseen der Mojave Wüste.
Aus Buchenholz. Ungebleichter gewonnener Zellstoff.
Wachs einer hochwachsenden, brasilianischen Palmenart. Die abgeschnittenen Blätter (sie wachsen ständig nach) werden im Wasser ausgekocht. Dadurch löst sich das besonders harte und wasserabweisende Wachs, verflüssigt sich und wird abgeschöpft. Je nach Helligkeitsgrad wird es mit Bleicherde gereinigt.
Fossiles, bernsteinartiges Copalharz aus Ostafrika wird heute kaum mehr verwendet. Das bei uns verwendete Copalharz kommt aus Südostasien und ist in der Gegenwart entstanden. Gut in Alkohol löslich.
Es ist ein besonders wertvolles und schönes Pflanzenharz. Die Dammarharzgewinnung erlaubt den Einwohnern eine wirtschaftliche Nutzung des Regenwaldes, ohne dass an diesem selbst Raubbau betrieben wird. Die Dammargewinnung ist daher aktive Arbeit gegen die Regenwaldzerstörung!
Echte Erdfarben Ocker, Umbra, Englischrot, Oxydbraun, Erdschwarz und ausgesuchte Mineralfarben wie Eisenoxyd und Ultramarin. Diese sind Basis für unsere witterungsbeständigen, ungiftigen und sich harmonisch in die Natur eingliedernden Lacke und Lasuren.
Durch Wasserdampf-Destillation wird aus den Eucalyptusblättern das ätherische Öl gewonnen.
Bestandteil von tierischen und pflanzlichen Fetten.Wird durch Abspaltung der Fettsäure gewonnen.
Hochgereinigtes, geruchloses Destillat aus Mineralöl ohne eigener Lösekraft. Fand ursprünglich nur in Kosmetikprodukten (Parfüm, Deos etc.) als Trägerflüssigkeit Anwendung.
Öl aus der Nuss des chinesischen Tungabaumes. Ein gut trocknendes Bindemittel für Lacke.
Kolophonium Harz wird aufgeschmolzen. Der Säuregehalt wird mit gebranntem Kalk reduziert. Das Harz wird dadurch härter.
Milchsaft des tropischen Kautschukbaumes, welcher durch Anritzen der Rinde gewonnen wird. Kautschukmilch ist eine hochkonzentrierte Dispersion von Naturgummi (Kautschuk) und Wasser. Wird als dauerelastischer Stoff vor allem bei Kleber verwendet. Gegen Bakterienbefall während des Transports durch etwas Salmiak geschützt.
Wertvolles, halbtrocknendes, fettes Samenöl der Walnuss.
Gut duftende Harzabsonderung der Schwarzkiefer. Dickflüssig, klebrig rinnt es langsam aus der angeritzten Rinde des Baumes. Die Harzung erfolgt nur an lebenden Bäumen. Diese werden dabei bis zu 120 Jahre alt.
Mattierender und diffusionsfördernder Füllstoff für NATURAL Lacke und Lasuren.Wird gewonnen aus natürlicher, gereinigter Diamonterde (Skelette abgestorbener Meeresalgen).
Durch Hitzepyrolyse hergestellte hochreine, feinste Kieselsäure ohne kristalliner Struktur. Mattierend und filmhärtend.
Bei der Gewinnung von Kiefernharz wird das flüchtige Balsamterpentinöl abdestilliert und das reine, wertvolle Harz bleibt zurück. Kolophonium, es wird auch als Geigenpech bezeichnet, ist sehr klebrig und ein wichtiger Bestandteil der NATURAL NATURFARBEN Produkte.
Die großen Vorteile von Kolophonium werden durch Verkochung mit Glycerin noch verstärkt und verbessert. Es entsteht so ein besonders witterungsbeständiges Harz mit hoher Elastizität. Die Verkochung erfolgt nach einem altüberieferten, besonders schonenden Verfahren.
Gelten als Grenzbereich bei Naturfarben. Pflanzenöle werden z.B. mit mehrwertigen Alkohol (Glycerin) und Säure modifiziert. Die Außen- und Wasserbeständigkeit wird stark erhöht. In der fertigen Natural Rezeptur erhöht sich dadurch der nicht natürliche Anteil um ca. 0,25%.
Dickflüssiges, wertvolles Harz der Lärche. Diese muss mind. 25 Jahre alt sein. Der Baum wird angebohrt und der Lärchenharzbalsam jährlich entnommen. Absolut baumschonend.
Ätherisches Öl der Lavendelpflanze. Durch Wasserdampf abdestilliert.
Die Gewinnung erfolgt durch kaltes und warmes Auspressen des Leinsamens und anschließender schonender Entsäuerung. Es dient als Bindemittel bei vielen Arten von Farben. NATURAL NATURFARBEN verarbeitet große Mengen Leinöl aus alternativen Anbauflächen Mitteleuropas und sichert so vielen Bauern das wirtschaftliche Überleben.
Durch Abspaltung von Glycerin gewonnene, natürliche Fettsäure. Hilft Erdpigmente zu benetzen.
Das Leinöl dickt durch lange Stehzeiten ein. Hervorragendes Bindemittel für alle Arten von Farben.
Edelharz, welches nur auf der griechischen Insel Chios vorkommt. Harz einer kultivierten Pistazienart. Wird zum Harzen von Wein, als Räuchermittel (riecht herrlich) und für Lebensmittel verwendet.
Aus Holzzellulose hergestelltes Quellmittel. Findet Verwendung als Tapetenkleister und als Hilfsemulgator bei Leimfarben.
Reines ausgeflocktes Milcheiweiß. Hochwertiges Binde- und Emulgiermittel in Naturharzdispersion und Kleber.
Den bei der Orangensaftproduktion anfallenden Orangenschalen wird durch Wasserdampf und Destillation das ätherische Orangenschalenöl entzogen. Das stark duftende Öl wird in der Parfümistik und Aromatherapie eingesetzt. Hervorragendes Lösemittel für Naturharze und Wachse.
Mehrfachzucker
Wurde früher aus Holzasche und wird heute durch Umwandlung von Soda gewonnen. Das milde Alkali wird zur Verseifung von Pflanzenölen, Harzen und Wachsen benötigt.
Bienenkittharz. Beinhaltet viele natürliche Konservierungsstoffe.
Das Schichtsilikat ist ein natürliches Mineral mit besonderem Quellvermögen bei wässrigen und öligen Anstrichsystemen.
Die fetten Samen der Distel werden ausgepresst und das Öl zum gilbungsarmen Bindemittel eingedickt.
Alkalische Lösung von Ammoniak und Wasser zum Verseifen von Harzen.
Schellack ist die Urform von Lack. Es ist das Ausscheidungsprodukt der indischen Lackschildlaus. Diese sticht den Baum an, saugt den Harzsaft auf, wandelt ihn in Schellack um und ummantelt damit den ganzen Zweig. Die Harzkrusten werden von den Zweigen gelöst, aufgeschmolzen und durch Tücher filtriert.
Durch Verseifen mit Borsalz oder Salmiakgeist hergestelltes, wasserlösliches Bindemittel für Pflanzenfarben.
Wird durch Heißwasserextraktion gewonnen, hat sehr gute Benetzungs- und Emulgiereigenschaften.
Reines, natürliches Silikatmineral (Speckstein), quellender Füllstoff für Wandfarben.
Hochdeckendes, ungiftiges, mineralisches Weißpigment für Wandfarben und Lacke. Bei NATURAL NATURFARBEN wird von Anfang an nur Titan aus Verfahren mit Dünnsäure Recycling eingesetzt!
Aus Mineralien von Calcium, Cobalt, Mangan und Zirkonium hergestellte Sikative zur Trocknungszeitverkürzung von pflanzlichen Ölen. Die verschiedenen Kombinationen dieser Trockner ermöglichen den Verzicht der üblicherweise verwendeten giftigen Schwermetalle wie Blei und Barium. Die Trocknungszeit ist jedoch dadurch etwas länger.
Reines Getreidemehl als Verdickungsmittel.
Fruchtsäure der Citrusfrucht als Konservierungsstoff bei Wandfarben.

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